Wissenschaftliche Begleitung Diplomarbeit
Wissenschaftliche Begleitung der Berufsorientierung
Im Rahmen einer Diplomarbeit werden verschiedene Lerntheorien und Anwendungen< betrachtet, die die theoretische Basis für eine praxisorientierte Gestaltung von Maßnahmen der Berufsorientierung und Berufsqualifizierung eröffnen. Es gibt vielfältige Gründe, sich mit der Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Für die Schüler stellt die Berufswahl einen neuen Lebensabschnitt und große Herausforderungen dar. Diese sind gekennzeichnet durch die Informationsflut, die auf die Schüler wirkt, die Ausbildungssituation in den Branchen und die Anforderungen der Betriebe, die die Orientierung bei über 380 Ausbildungsberufen so schwierig macht. Hinzu kommt auch die Stellung der Frage, welche Nachfrage an Fachkräften in den einzelnen Branchen besteht und zukünftig bestehen wird. Ein weiterer wichtiger Punkt, der nicht vernachlässigt werden darf, sind die Lebens- und Wertvorstellungen der Jugendlichen. Damit ist verknüpft, wie sich die Jugendlichen ihre berufliche Zukunft vorstellen und welche Ziele die sich in Bezug auf ihre Berufswahl selbst setzten.
Die Schwerpunkte der Diplomarbeit liegen in der theoretischen Einordnung von Berufsqualifizierungsmaßnahmen und der Auseinandersetzung mit verschiedenen theoretischen Konzepten der Berufsorientierung. In der Einleitung wird die Ausgangssituation der Wirtschaftsregion Chemnitz- Zwickau erläutert, es wird das Modellprojekt Berufsvorbereitung des Landkreises Stollberg dargestellt und es folgt eine kurze Beschreibung des Sächsischen Schulsystems.
Im zweiten Teil der Diplomarbeit werden das „Situierte Lernen“ als grundlegende Theorie und Formen des Produktiven Lernens betrachtet. Im dritten Teil werden verschiedene Begriffe zur Berufsorientierung erläutert und auch Konzepte von Berufsorientierenden Programmen und Maßnahmen vorgestellt.
Der empirische Teil beinhaltet die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation eines Modellprojektes zur „Berufsvorbereitung“. Dazu wurden in der Diplomarbeit qualitative und quantitative Methoden verwendet. Auch werden deren Konzeption und die Veranschaulichung deren Ergebnisse dargestellt.
Zum Schluss werden die Ergebnisse zusammengeführt und es findet eine Untersuchung offener Fragstellungen statt.
Quelle (Diplomarbeit "Arbeitserfahrung als Methode der Berufsorientierung" Jenny Seifert 1981 TU Chemnitz )


